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Back in Black: Investmentbanking der Commerzbank schreibt wieder schwarze Zahlen

Das Investmentbanking der Commerzbank scheint nach einer turbulenten Zeit im ersten Quartal 2010 wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt zu sein. “Januar war ein sehr erfolgreicher Monat für die Commerzbank. Auch der Rest des Quartals verlief soweit gut, so dass wir erwarten, das erste Quartal mit einem Vorsteuergewinn abzuschließen”, sagte Finanzvorstand Eric Strutz bei einer Konferenz in London.

Vorjahresverlust von 421 Mio. Euro

Als Gewinnbringer verwies Strutz auf das Geschäft mit Anleihen, Währungen und Aktienderivaten. Dies deutet darauf hin, dass die Investmentsparte “Corporate and Markets” wieder Gewinne erwirtschaftet. In 2009 hatte das Investmentbanking noch einen Verlust von 421 Mio. Euro ausgewiesen.

Auch bei dem Personalabbau in Corporate and Markets scheint die Commerzbank voranzukommen. Laut dem heute vorgelegten Geschäftsbericht wurden zu Jahresende in der Sparte noch 2256 Mitarbeiter beschäftigt, ein Jahr zuvor waren es noch 3327 Beschäftigte gewesen.

Personalabbau erreicht

Bereits bei der Bilanzpressekonferenz hatte die Commerzbank bekanntgegeben, dass eine Reduzierung auf 1900 Beschäftigte in die Wege geleitet worden sein. Laut Branchenkreisen hat das krisengeschüttelte Institut den Personalabbau auf etwa 1650 Mitarbeiter mittlerweile erreicht, was die Commerzbank zunächst nicht bestätigen wollte.

Der Personalaufwand in Corporate and Markets belief sich in 2009 auf 557,18 Mio. Euro. Abgesehen von einem Überstundenausgleich wurden für das abgelaufene Geschäftsjahr keine Bonuszahlungen getätigt. Die variablen Vergütungen von 84,28 Mio. Euro resultierten aus älteren Verpflichtungen.

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