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GASTKOMMENTAR: Weshalb es unzweckmäßig ist, Untreue in einem Vorstellungsgespräch einzugestehen

Ich befand mich in einem Vorstellungsgespräch für eine Junior-Position bei einer US-Investmentbank.

Es handelte sich bereits um die dritte Runde und dem Gegenüber schienen die Fragen auszugehen. Doch als das Vorstellungsgespräch sich dem Ende zuneigte, sagte der höchstrangige Gesprächspartner: “Wir haben noch fünf Minuten übrig. Können Sie uns etwas bemerkenswertes erzählen?”

Mein Kopf war wie leer, doch bevor ich die Worte, die aus meinem Mund hervorsprudelten, stoppen konnte, sagte ich: “Also werde ich Ihnen etwas bemerkenswertes erzählen. Ich war mit meiner Freundin drei Jahre lang an der Uni zusammen, ich bin ihr nie treu gewesen und sie hat es niemals herausgefunden. Das ist bemerkenswert.”

Anschließend lehnte ich mich zurück und es herrschte eine sonderbare Stille. Dann erhob der Gesprächsführer den Kopf und sagte: “Ich kann dies nicht einfacher ausdrücken: Das Bankgeschäft umfasst Treue und Integrität. Somit haben Sie das Vorstellungsgespräch verpatzt.”

Erstaunt über meine eigene Dummheit erhob ich mich, schüttelte die Hände und ging.

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