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Blick ins Portemonnaie: Was Banker und Finanzprofis in Frankfurt und Düsseldorf verdienen

Vergütungsfragen werden traditionell diskret gehandhabt. Als Folge davon fällt ein Überblick über die Gehaltsentwicklung in den Finanzdienstleistungen regelmäßig schwer. Umso interessanter ist die „Robert Walters Salary Survey 2013“,  die von dem globalen Recruitmentunternehmen am heutigen Dienstag (19. Februar) veröffentlicht wurde.

Demnach blieb auch Deutschland von der Krise nicht unberührt. „Die Arbeitgeber suchen Neueinstellungen sorgfältig aus, wodurch sich die Recruitment-Prozesse in die Länge ziehen“, heißt es dort über Frankfurt. Während die Boni in Private Equity und M&A in 2012 gegenüber dem Vorjahr leicht nachgegeben hätten, würden sie in anderen Sektoren auf dem Vorjahresniveau verharren. Da die Unternehmen die besten Mitarbeiter an sich binden wollten, würden auch die Festgehälter stabil bleiben.  Für 2013 prognostiziert Robert Walters für Frankfurt stabile Vergütungen und schwache Boni – namentlich in M&A und Private Equity.

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Quelle: Robert Walters

Wesentlich besser als in den Finanzdienstleistungen sieht es im Bereich Accounting & Finance aus. „Eine besondere Nachfrage sahen wir für Financial Controllers mit fünf Jahren Berufserfahrung und Accounting Manager mit etwa sieben Jahren Berufserfahrung“, heißt es von Robert Walters. Dabei hätten in Frankfurt mit seiner großen Expat-Community auch ausländische Bewerber Chancen. Allerdings würden Sprachkenntnisse eine empfindliche Einstiegshürde darstellen. Durch die hohe Nachfrage seien bei einem Wechsel Gehaltserhöhungen von mindestens 5 Prozent möglich.  Besonders gute Chancen auf Zulagen hätten Spezialisten, die sich mit internationalen Rechnungslegungs-Standards wie IFRS auskennen. Nichtfinanzielle Anreize nähmen ebenfalls zu.

Quelle: Robert Walters

Quelle: Robert Walters

Auch in Düsseldorf würde die Nachfrage nach Accouting & Finance-Experten das Angebot übersteigen. „Als Folge davon sind die Unternehmen bei ihren Anforderungen immer flexibler, weshalb vorherige Branchenerfahrung keine Voraussetzung mehr darstellt“, heißt es in der Studie.

Quelle: Robert Walters

Quelle: Robert Walters

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