Anwaltskanzlei Schulte Riesenkampff wirbt drei Partner von Konkurrenz ab

eFC logo

Die Anwaltskanzlei Schulte Riesenkampff hat mehrere Juristen von der Konkurrenz abgeworben. drei neue Partner von der Konkurrenz abgeworben. Seit Anfang Mai arbeiten der Bank- und Kapitalmarktrechtler Thorsten Voß (38) und der Corporate/M&A-Spezialist Clemens Just (36) bei der Frankfurter Sozietät, berichtet der Branchendienst Juve.

Die beiden Juristen seien als Equity-Partner eingestiegen. Bereits im April stieß Bernd Conrad (46) als Salary-Partner dazu. Der letzte Quereinsteiger war 2006 Senior-Partner und Namensgeber Alexander Riesenkampff.

Mit Voß stößt Schulte Riesenkampff in ein neues Rechtsgebiet vor. Das Bankaufsichtsrecht war bislang in der vor allem im Kartellrecht aktiven Kanzlei nicht speziell ausgeprägt.

Hier bringe Voß reichlich Erfahrung mit, schließlich hat er einige Jahre bei der Finanzaufsicht BaFin gearbeitet, so Juve weiter. Von Voß verspricht sich Schulte Riesenkampff vor allem eine mehr Kompetenz bei der Betreuung von Fonds und allgemeinen Finanzierungen.

Mit Just und Conrad stärke die Kanzlei ihre Corporate-Abteilung. Im Vergleich zur Kartellrechts-Praxis, die viele internationale Industriekonzerne zu ihren Mandanten zählt, war die Gruppe lange vergleichsweise klein. Just hat nach Kanzleiangaben Erfahrung mit Transaktionen bei Automobilzulieferern, Conrad bringt als ehemaliger Geschäftsführer des Industrieunternehmens Basalt Kenntnisse aus der Baustoffindustrie mit.

Bei Schulte Riesenkampff sind nun elf Equity-Partner, zwei Salary-Partner und acht Associates beschäftigt.

Close