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Verschärft die BayernLB heimlich den angekündigten Arbeitsplatzabbau?

Der angekündigte Stellenabbau bei der angeschlagenen BayernLB wirft viele Fragen auf. Knapp vier Monate nach der Ankündigung gibt es weiter keine Informationen, welche Bereiche in Deutschland besonders bluten müssen. Dabei muss die Landesbank bis Mitte April bei der EU-Kommission den vorläufigen Sanierungsplan zur Genehmigung vorlegen.

Während der Bilanzpressekonferenz in München bedauerte Vorstandschef Michael Kemmer zwar, dass sich die BayernLB “von rund einem
Drittel unserer Mitarbeiter in der Kernbank” trennen müsse. Das war es aber auch.

Anfang Dezember hatte das Institut angekündigt, weltweit 5.600 Stellen abbauen zu wollen. Bei der “Kernbank” BayernLB mit ihren rund 5.200 Mitarbeitern weltweit sollen bis 2013 rund 1.000 Stellen, davon 200 im Ausland, gestrichen werden. Nach Adam Riese also 800 in Deutschland.

Die BayernLB beschäftigt in Deutschland aber rund 3.500 Mitarbeiter, vor allem in München und Nürnberg. Ein Drittel von 3.500 sind rund 1.150, abzüglich der angekündigten 800 Stellen in Deutschland bleibt eine Differenz von rund 350 Stellen. Darauf angesprochen sagte ein Sprecher der Bank, dass bereits vor Ankündigung des Stellenabbaus im Dezember Arbeitsplätze gestrichen worden seien.

Ob Unternehmensteile verkauft (und die Arbeitsplätze damit zunächst erhalten) oder Mitarbeiter zur Unterschrift unter Aufhebungsverträge “überredet” werden sollen, ist offiziell weiter unklar.
Der Sprecher wiederholte gegenüber eFinancialCareers lediglich, dass betriebsbedingte Kündigungen zwar vermieden werden sollen, aber auch nicht ausgeschlossen worden seien.

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