Customer Relationship Manager in Schweiz - verzweifelt gesucht!

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Der Private Banking-Branche in der Schweiz geht es hervorragend. Doch gerade im Bereich CRM wird das Personal knapp.

Das internationale Executive Search-Unternehmen Spencer Stewart stellt in einer Studie fest: Der Schweizer Private Banking-Branche fällt es schwer, genügend Personal zu finden.

Dabei geht es der Branche blendend. Banken, Finanzunternehmen, unabhängige Asset Manager und andere intensivieren daher ihre Bemühungen, ihre Marktposition zu halten oder zu verbessern. Dazu wird kräftig eingestellt: Portfolio Manager, Client Relationship Manager (CRM), Financial Engineers und Business Developer werden derzeit gesucht, sowohl auf Junior als auch auf Senior-Level.

Die Experten von Spencer Stewart stellen dabei eine wachsende Verknappung von qualifiziertem Personal fest. Aufgrund der demographischen Entwicklung der vergangenen Jahre kann die Schweiz die benötigten Banker nicht mehr hervorbringen - die Schere zwischen der Nachfrage und dem Angebot an Schweizer Bankern wird größer.

Ausländische Banker schließen Lücke

Als Folge muss die Lücke mit ausländischen Bankern geschlossen werden. In den Bereichen Portfolio Management und Institutional Asset Management, aber auch Produktentwicklung und -management, beobachten die Experten von Spencer Stewart, dass dies hauptsächlich dank Kräften aus Frankreich, Großbritannien und Deutschland verhältnismäßig gut gelingt.

Im CRM-Sektor jedoch klafft eine schwierig zu füllende Lücke. "Wir schätzen, dass im Bereich CRM 20 bis 30% mehr Leute beschäftigt werden könnten, wenn es sie nur gäbe", so die Spencer Stewart-Experten.

Doch selbst das volle Potenzial Schweizer Banker wird nicht ausgenutzt. Nicht wenige der besten Customer Relationship Manager wurden in den letzten Jahren von den Schweizer Banken zur Verstärkung ihrer Teams in die boomenden Regionen im Mittleren Osten und Asien versetzt, was zu einer nicht unsignifikanten Zahl von Expatriates führte.

Banker heftig umgarnt

Die im Lande verbliebenen Banker sind heftig umgarnt, werben doch neben den großen Banken viele kleinere Finanzinstitutionen und vermehrt unabhängige Asset Manager um die CRM-Profis. Gerade letztere bilden eine starke Konkurrenz im Kampf um die Talente, da sie oftmals für Arbeitnehmer interessante Angebote bieten, um Lebensqualität und berufliche Herausforderungen zu verbinden.

Viele andere, gerade die größeren Banken, tun sich schwer, bei potenziellen Customer Relationship Managern zu punkten. Vielen Banken mangelt es dabei an verlässlichen und nachhaltigen Strategien und der Fähigkeit, sich aus der Masse positiv für die Bewerber abzuheben.

Wer sich dennoch eine Karriere im Schweizer CRM vorstellen kann und auch vor den gegenüber Deutschland mitunter deutlich abweichenden rechtlichen Rahmenbedingungen nicht zurückschreckt, dem stehen im boomenden Schweizer Private Banking die Türen weit offen.

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