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Finanzanalysten: CFA versus CIIA

Neben dem praxisbegleitenden Learning by Doing wird bei Finanzanalysten eine berufsbegleitende Weiterbildung immer mehr zum Normalfall. Auch in Deutschland sehen Personalberater Zusatzabschlüsse für Finanzanalysten fast schon als ein Muss an. “Mittlerweile wird auch eine Zusatzqualifikation immer wichtiger, die man sich nach seinem Studienabschluss und während der ersten Berufsjahre erwirbt, nämlich die eines DVFA-Analysten oder einen entsprechenden CFA-Abschluss,” heißt es dazu aus Recruiterkreisen.

Tim Zühlke, Partner der auf den Kapitalmarkt spezialisierten Personalberatung Smith & Jessen, präzisierte gegenüber eFinancialCareers bereits im letzten Sommer: “CIIA (Certified International Investment Analyst – Nachfolgeausbildungsprogramm des DVFA-Analysten) und ähnliche Abschlüsse sind heutzutage Standard für Analysten und Portfolio-Manager.”

CIAA fordert CFA heraus

Beide von den Personalberatern genannte Studiengänge, CFA und CIAA, sind dann auch die wichtigsten Weiterbildungsangebote in diesem Bereich.

Der Chartered Financial Analyst (CFA) ist seit vielen Jahren international der Standard-Studiengang in der berufsbegleitende Weiterbildung von Finanzanalysten. Er wird in einem drei Jahre dauernden Fernstudiengang absolviert.

Der CIIA (Certified International Investment Analyst) ist ein drei Jahren auch in Deutschland angebotenes Postgraduierten-Programm für international ausgerichtete Kapitalmarktexperten. Der Ausbildungsgang, in Deutschland von der Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) angeboten, ist weltweit anerkannt. In kompakten sieben Monaten werden die Kursteilnehmer praxisnah und berufsbegleitend zum Investment Professional ausgebildet.

Im Gegensatz zum CFA werden bei den CIIA-Studienblöcken neben international gültigen Inhalten auch die nationalen Besonderheiten der lokalen Märkte vermittelt.

Weiterbildung als Gehaltsturbo

Internationale Studien haben der FTD zufolge ergeben, dass Absolventen solcher Studiengänge mehr verdienen als ihre Kollegen ohne Weiterbildungsabschluss. Im Folgen ein kurzer Überblick über die im vergangenen Jahr üblichen Analysten-Gehälter in Frankfurt:

Für Junior-Kräfte mit bis zu vier Jahren Erfahrung gibt es derzeit einen Gehaltskorridor von 55.000 Euro bis 110.000 Euro pro Jahr, wobei die untere Grenze das Minimum für Hochschulabsolventen ohne Berufserfahrung ist.

Bei Intermediates mit mehr als vier Jahren Berufserfahrung fängt die Gesamtpackages bei 100.000 Euro an und reichen Headhunter-Angaben zufolge bis zu 150.000 Euro. Für Seniors werden Packages zwischen 130.000 und 250.000 Euro bezahlt.

Kommentare (2)

Comments
  1. Guter Artikel, vor allem hinsichtlich der Unterschiede zwischen CFA und CIIA. Trotzdem wird nicht ganz klar, welcher Titel nun besser ist. Auf anderen Seiten, z.B. http://www.hobsons.de/de/education/cfa/cfa.html bekommt man den Eindruck, dass der CFA etwas die Nase vorne hat. Was denkt ihr?

  2. Ja sehe ich ähnlich…

    CFA hat die Nase vorn

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