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2008 wird Asset Management-Jahr

Im Asset Management wird besonders viel Personal nachgefragt, der Sektor wird zur Alternative für Investmentbanker.

Das Asset Management ist derzeit von einer hohen Dynamik geprägt. Nach Einschätzung von Klaus Biermann, Leiter Asset Management für den deutschsprachigen Raum beim internationalen Personalberater Smith & Jessen Headhunters, profitiert dieser Bereich von einem Strukturwandel innerhalb der Branche. Zudem stecke die private Altersvorsorge in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Biermann erwartet daher für die nächsten Jahre ein kontinuierlich ansteigendes zu verwaltendes Vermögen, was die Asset Management Branche zusätzlich begünstigen werde.

“Viele Gesellschaften konzentrieren sich neben dem klassischen Retailgeschäft verstärkt auch auf das Geschäft mit institutionellen Kunden. Hier wird der Sales-Bereich stark aufgebaut.” Für diesen Bereich würden vor allem bei kleinen Vermögensverwaltern Kandidaten gesucht, die eine langjährige Berufserfahrung sowie ein gutes Netzwerk mitbringen.

“Besonders gefragt sind jene, die darüber hinaus unternehmerisch denken und handeln und durch viel Eigenverantwortung ihre eigene sowie die Performance des Unternehmens steigern können”, sagt Biermann. Smith & Jessen Headhunters vermittelt bereits seit 1999 Fach- und Führungskräfte im nationalen und internationalen Finanz- und Kanzleimarkt.

Gute Chancen bieten sich, neben den kleinen Vermögensverwaltern, auch auf institutioneller Seite. “Die Nachfrage nach Verkäufern, Portfolio Managern und Strukturieren generell war selten so hoch, wie sie für dieses Jahr erwartet wird”, prognostiziert Biermann. “Das wachsende Produktangebot erfordert erfahrene Verkäufer, die flexibel sind.”

Neben erfahrenen Asset Management-Spezialisten bietet die Branche aber auch Potenzial für Bereichsfremde. “Wir stellen verstärkt fest, dass viele Investmentbanker sich im Asset Management neue Perspektiven aufbauen wollen”, sagt Biermann. Dies sei einerseits bedingt durch ein zunehmendes Zusammenwachsen der beiden Bereiche auf institutioneller Seite. “Aber sicherlich auch Ergebnis der anhaltenden Finanzkrise”, schätzt Biermann.

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