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Einkommen von Topbankern bis zur Hälfte gesunken

Die Finanzkrise hat besserverdienenden Bankern im laufenden Jahr einen herben Einkommensrückgang beschert. So musste ein Bereichsleiter im Investmentbanking einen Rückgang seiner Bezüge um 53 Prozent auf 388.500 Euro hinnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Beratungsgesellschaft Towers Perrin, die dazu Grundgehälter und die im Frühjahr 2009 ausgezahlten Boni für das Vorjahr addiert hat.

Bluten mussten auch Führungskräfte in Zentralbereichen und im Firmenkundengeschäft. In Hier lag die Vergütung sogar unter dem Niveau von 2005. Vergleichsweise glimpflich kamen hingegen Beschäftigte in der Vermögensverwaltung und im Privatkundengeschäft weg.

“2009 mussten alle Bankbereiche Abschläge hinnehmen”, sagte Towers-Perrin-Partner Martin Emmerich. “Die erlösstabileren Bereiche wie das Privatkundengeschäft waren aber weniger stark betroffen.” Allerdings hatten diese zuvor auch weniger von den Gehaltszuwächsen der vergangenen fünf Jahre profitiert. Die Gründe liegen auf der Hand: Hier ist der Anteil der leistungsabhängigen Vergütung am Gesamtgehalt eher gering.

Towers Perrin wertet in der Studie insgesamt 90.000 Datensätze von 15 deutschen Privat-, Genossenschafts- und Landesbanken. Auslandsbanken werden dagegen nicht erfasst.

2009 werden die Investmentbanker übrigens rund 25 Prozent mehr verdienen als zwölf Monate zuvor. Besonders lukrativ waren Fixed-Income und Aktienhandel. Zu diesem Schluss kommt der britische Kaderstellenvermittler Options Group in einer neuen Erhebung.

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