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Commerzbank schließt Entlassungen bis 2011 rechtsverbindlich aus

Nach der Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank haben sich Betriebsrat und Management auf den weiteren Fahrplan für die Fusion der Zentralabteilungen in Frankfurt geeinigt.

Rechtsverbindlich festgeschrieben wurde der vom Vorstand mehrfach versicherte Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis Ende 2011, wie es in dem unter anderem vom Gesamtbetriebsrat unterzeichneten Papier heißt.

Betroffen von der Vereinbarung sind etwa 11.000 Beschäftigte. 9000 Stellen sollen weltweit im Zuge der Fusion wegfallen, davon 6500 in Deutschland.

In dem vorläufigen Sozialplan geht es etwa um Regelungen zu Abfindungen und Altersteilzeit, “die einen möglichst sozialverträglichen Abbau von Stellen sicherstellen sollen”. Dem Verhandlungsergebnis müssen noch der “Integrationslenkungsausschuss” und der Konzernbetriebsrat zustimmen. Erst danach will die Commerzbank Details bekannt geben.

Wenn die Vorschläge angenommen werden, können die dritte und vierte Führungsebene in den zentralen Abteilungen besetzt werden, also Referats- und Gruppenleiter.

Nach den jetzt beschlossenen Vorschlägen bei der Besetzung der Posten dürfe es keine Rolle mehr spielen, ob der Bewerber aus der Commerzbank oder der Dresdner Bank kommt, hieß es von Seiten des Betriebsrats. Als Zeitplan ist vorgesehen, dass sich Mitarbeiter im April für die Stellen bewerben, dann von Mai bis Juni die Auswahlverfahren laufen und bis zum Sommer die Entscheidungen fallen.

Ursprünglich hatte sich die Commerzbank-Führung Zeit bis zum Jahresende gegeben. Mit dem jetzt vereinbarten Sozialplan werden die Frankfurter Zentralen aber wesentlich schneller zusammengeführt. Über die Filialen und andere Abteilungen außerhalb Frankfurts soll erst im Herbst entschieden werden.

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