Tarifabschluss: 4 Prozent mehr für Genossenschaftsbanker

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Commerzbank bonus pool (Flickr by aranjuez1404)

Die rund 166.000 Mitarbeiter des deutschen Genossenschaftssektors dürfen sich über eine spürbare Gehalterhöhung freuen. Ab dem 1. Januar 2013 werden die Saläre um 2,7 Prozent erhöht, ein Jahr später erfolgt eine weitere Anhebung um 1,3 Prozent. Auf den neuen Tarifvertrag mit einer Laufzeit bis Ende August 2014 haben sich der Arbeitgeberverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (AVR) sowie der Deutsche Bankangestellten-Verband und DHV – Die Berufsgewerkschaft am heutigen Mittwoch (31. Oktober) geeinigt.

Weiter erhalten die Beschäftigten im Dezember eine Einmalzahlung in Höhe von 15 Prozent eines Bruttomonatsgehalts, maximal indes 660 Euro. Die Ausbildungsvergütung wird zum 1. Januar um 50 Euro erhöht.

Bei den Bonuszahlungen geht es indes auch bei den Genossenschaftsbanken bergab. So werden die variablen Vergütungen bei den ersten sechs Tarifstufen bei 8 Prozent und bei den obersten drei Tarifstufen bei 10 Prozent eines Jahresgehaltes gedeckelt. In der Vergangenheit waren hier bis zu 14 Prozent zulässig.

Arbeitgeber und Gewerkschaften feierten den Abschluss gleichermaßen als Erfolg. „Mit diesem Gehaltsabschluss ist uns ein Balanceakt gelungen. Wir beteiligen unsere Mitarbeiter an den guten Ergebnissen der Vergangenheit. Mit Blick auf die für die gesamte Kreditwirtschaft bestehenden Unwägbarkeiten haben wir vertretbare Gehaltssteigerungen vereinbart“, sagte AVR-Verhandlungsführer Axel Lekies. Der DBV freute sich hingegen vor allem, dass  die Anhebungen höher als im privaten Bankgewerbe ausgefallen seien.

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