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Sanierung von Hypo Real Estate wird viele Arbeitsplätze kosten

Die Talfahrt beim Noch-Dax-Unternehmen Hypo Real Estate geht unvermindert weiter.

Der seit wenigen Wochen amtierende Vorstandschef, Ex-Deutsche-Bank-Strategie-Chef Axel Wienandt, tüftelt an einem neuen Geschäftsmodell für die praktisch insolvente Immobilenbank, und wird das Münchener Unternehmen radikal umbauen.

Die Umstrukturierung und Neuausrichtung werde allen an der Hypo Real Estate Group Beteiligten schwierige Entscheidungen abverlangen, sagte der CEO bei der Vorstellung des Milliardenverlusts für das dritte Quartal. Auf deutsch: Viele Mitarbeiter werden wohl ihren Arbeitsplatz verlieren.

Wie viele genau, dass wollte oder konnte Wieand noch nicht sagen.

Tatsächlich hat das Unternehmen bereits kurz nach der Übernahme der irischen Depfa im Oktober 2007 angefangen, Stellen abzubauen. Standen Ende Dezember 2007 noch 2.000 Mitarbeiter auf der Gehaltsliste, waren es Ende Juli 1.904 und Ende September nur noch 1.848.

Davon arbeiteten 1.145 (31.12.2007: 1.169) im Corporate Center, 281 (338) im Bereich Commercial Real Estate, 295 (336) im Bereich Public Sector & Infrastructure Finance und 127 (157) im Bereich Capital Markets & Asset Management.

Trotz der erwarteten Stellenstreichungen sucht der Konzern auf seiner Webseite entweder für die Holding oder eine der Tochtergesellschaften vereinzelt nach Experten, zum Beispiel Banker für das Middle Office, Steuerreferenten sowie Bilanz- und Risk-Manager. Wegen der laufenden Sanierung der Bank sind die meisten Stellen befristet, hieß es.

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