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Helaba zurück in der Gewinnzone: 85.000 Euro für jeden Mitarbeiter

Mit einem Vorsteuergewinn von 408 Mio. Euro in 2009 kehrt die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) in die schwarzen Zahlen zurück, wie das öffentlich-rechtliche Institut heute mitteilte. In 2008 war noch ein Verlust von 55 Mio. Euro angefallen.

Als Ertragsperle hat sich abermals der Zinsüberschuss mit 1,029 Mrd. Euro erwiesen. Doch auch das Handelsergebnis fiel mit 315 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr besser aus, als die Helaba aufgrund der Finanzkrise einen Verlust von 328 Mio. Euro verkraften musste.

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Helaba 5890 Mitarbeiter, was einen leichten Personalaufbau um 75 Beschäftigte entspricht. Der Personalaufwand legte in dem gleichen Zeitraum marginal um 7 Mio. auf 498 Mio. Euro zu.

Beschäftigte erhalten mehr als bei der Commerzbank

Mithin wendete die Landesbank für jeden Mitarbeiter durchschnittlich knapp 85.000 Euro auf. Damit liegt die Helaba deutlich hinter der Deutschen Bank mit durchschnittlich 147.000 Euro, aber immer noch vor der Commerzbank mit etwa 75.000 Euro.

Für das laufende Jahr gab die Bank einen eher verhaltenen Ausblick: “Die immer noch andauernde Finanzmarktkrise bestimmt weiterhin die Rahmenbedingungen an den Märkten. Insgesamt erwartet die Bank eine Seitwärtsbewegung ihrer operativen Erträge auf dem Niveau des Vorjahres.”

Die Helaba gehört zu den wenigen Landesbanken, die während der Krise auf staatliche Hilfszahlungen verzichten konnten und deren Bonitätsnote gleichgeblieben ist. Die Kernkapitalquote konnte das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr von 8,5 auf 9,1 Prozent steigern.

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