35,6 Prozent der Schweizer Finanzprofis warnen explizit vor Berufseinstieg in die Finanzdienstleistungen

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Die Krise scheint Reputation und Karriereaussichten in der Schweizer Finanzbranche heftig zuzusetzen. Nach einer Umfrage des Branchenportals Finews unter 520 Finanzprofis würden sogar 35,6 Prozent der Teilnehmer Schulabgängern und Uniabsolventen „kategorisch“ von einem Einstieg in die ehemalige Paradebranche der Schweiz abraten.

Mit 78,9 Prozent rechnet die große Mehrheit der Teilnehmer damit, dass die Zahl der Jobs in der Branche binnen fünf Jahren abnehmen wird. Dabei verschieben sich die Karrierechancen weg von den wertschöpfenden Bereichen wie dem Investmentbanking hin zu den nicht wertschöpfenden wie dem Risikomanagement. So rechnen 71,7 Prozent mit besseren Karriereaussichten für die Bereiche Legal & Compliance sowie 48,1 Prozent für den IT-Bereich.

Darüber hinaus scheint die Zukunft in den Finanzdienstleistungen den Fachleuten zu gehören. 62,9 Prozent der Umfrageteilnehmer rechnen mit einer wachsenden Bedeutung von Finanzfachwissen. Dabei kommt laut 49,4 Prozent der Teilnehmer den Zusatzausbildungen wie CFA oder den Eidgenössischen Diplomen eine besondere Rolle zu.

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