Billigjob neu zu besetzen: Nachfolger für BaFin-Chef Sanio gesucht

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Die Bundesregierung hat einen neuen Job im Niedriglohnsektor zu vergeben - jedenfalls relativ zu dem bei Banken üblichen Lohnniveau. Laut einem Bericht des Handelsblatts hat die Regierung sogar schon Headhunter darauf angesetzt, einen Nachfolger für den Chef der Finanzmarktaufsicht BaFin Jochen Sanio zu suchen. Sanio steht eigentlich schon seit Januar das Recht zu, in den Ruhestand zu wechseln.

Dass Jobs bei der mächtigen BaFin nicht immer leicht zu besetzen sind, liegt womöglich auch am Gehaltsniveau. Sanio verdient derzeit gerade einmal 130.000 Euro im Jahr. So mancher Banker bei staatlich gestützten Instituten wie der Commerzbank kassiert indes deutlich mehr als 500.000 Euro.

Dieses Problem hat mittlerweile auch die Bundesregierung erkannt und will die Vergütung des künftigen BaFin-Chefs um stattliche 77 Prozent heraufsetzen. Doch auch für ein Jahressalär von 230.000 Euro scheinen die Bewerber für den politisch mächtigen und wenig einträglichen Posten nicht gerade Schlange zu stehen.

Bei diesem Gehaltsniveau dürfte wahrscheinlich nur ein Bewerber aus dem öffentlichen Sektor infrage kommen. Derzeit werden Erich Loeper, dem Zentralbereichsleiter für Bankenaufsicht bei der Bundesbank, die besten Chancen eingeräumt.

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