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Personalabbau in der Versicherungsbranche geht weiter: Ergo streicht bis zu 1350 Stellen im Vertrieb

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Die Niedrigzinsphase und die steigenden Kosten belasten die Versicherungsbranche zunehmend. Jetzt setzt auch Ergo zum Befreiungsschlag an: Bis Anfang 2014 will die Düsseldorfer Munich Re-Tochter 1350 ihrer noch 5000 Stellen im Vertrieb abbauen, wie das Unternehmen am heutigen Freitag (27. Juli) mitteilte. Auf diese Weise sollen Kosteneinsparungen von 164 Mio. Euro jährlich realisiert werden.

Dabei sollen bis zu 700 Stellen im Außendienst und bis zu 650 Stellen im Innendienst wegfallen. Ergo will die fünf Vertriebsorganisation der diversen Konzernmarken zusammenlegen und so die Effizienz steigern. Die Unternehmensleitung strebe eine sozialverträgliche Lösung an. Die konkrete Ausgestaltung hänge indes von den Verhandlungen mit dem Betriebsrat ab, hieß es weiter.

„Unser Ziel ist die Verbesserung der Beratungsqualität, im Wesentlichen durch eine Vereinheitlichung des Beratungs- und Betreuungsansatzes. So sichern wir die Zukunft unserer Vertriebe, reduzieren die Komplexität in den Vertriebsstrukturen und somit auch die Kosten“, sagte Ergo-Vorstand Rolf Wiswesser.

Ergo hatte in der Verwaltung bereits zwischen 2008 und 2010 etwa 1800 Stellen gestrichen. Im vergangenen Jahr war der Ergo-Vertrieb mit Sexparties in Budapest als Incentive-Veranstaltungen in die Schlagzeilen geraten.

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