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Postbank greift nach 277 Postämtern

Aufatmen für die Mitarbeiter von 277 Postfilialen. Während Banken und Sparkassen in den zurückliegenden Jahren reihenweise Filialen aus Kostengründen dicht gemacht haben, geht die Postbank jetzt den entgegengesetzten Weg. Laut Postbank-Chef Stefan Jütte will das Unternehmen zum 1. Juil 277 Filialen der Deutschen Post übernehmen.

“Die Investition rechnet sich zwar erst in einigen Jahren, aber wir setzen auf Service und steigenden Absatz insbesondere bei Girokonten und im Spargeschäft”, sagte Jütte.

Für die Kunden bringe dies komfortable Öffnungszeiten mit sich: “Auch am Samstag sind wir halbtags für die Kunden da. Profitieren werden vor allem rund zwei Millionen unserer Kunden, die diese Filialen ohnehin schon genutzt haben und dort demnächst auch alle Bankgeschäfte erledigen können.”

Die Deutsche Post AG hatte sich entschiedenen, alle verbleibenden Filialen des Brief- und Paketkonzerns in Deutschland bis 2011 zu schließen und durch selbstständige Agenturen zu ersetzen. Damit waren die rund 2000 Arbeitsplätze in den noch bestehenden Filialen akut bedroht.

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