Der Veteran: Was bei der Erfüllung der Jahresziele zu beachten ist!

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Sie haben das ganze Jahr hart gearbeitet und jetzt hängt alles von der offiziellen Bewertung ab. Wenn Sie das Verfahren bloß kontrollieren könnten. So habe ich mich zwanzig Jahre lang gefühlt, wenn ich aus den Sommerferien zurückkam.

Hier einige Tipps, wie Sie mit einer solchen Situation umgehen können.

1. Das Verfahren kennen

Was wird gemessen? Wann und von wem? Finden Sie die Schlusszeiten für Bewertungen heraus und stellen Sie sicher, dass die Entscheider wissen, was Sie erreicht haben. Normalerweise können Sie vorschlagen, wer Sie beurteilen soll. Wählen Sie Menschen, die wissen, was Sie getan haben, die sich die Zeit nehmen werden, um Ihnen eine angemessene Rückmeldung zu geben und die nicht mit Ihnen um Wertschätzung konkurrieren. Arbeiten Sie mit Ihrem Vorgesetzten zusammen. Der sollte ein Interesse daran haben, wenn Sie bei der Bewertung gut aussehen.

2. Wissen, was Sie geleistet haben

Schreiben Sie eine eigene Bewertung. Notieren Sie Ihre Verbesserungen im Vergleich zum Vorjahr. Berücksichtigen Sie dabei sämtliche Erfolge des vergangenen Jahres, nicht nur der letzten Wochen. Schweifen Sie nicht ab, präsentieren Sie konkrete Ergebnisse und widerstehen Sie der Versuchung, zu dick aufzutragen. Mitarbeiter, die sich seitenweise selbst lobten, haben sich keinen Gefallen getan. Richtig gemacht, wird die Selbstbewertung zum Script für Ihren Vorgesetzten, Sie statt eines anderen zu befördern.

3. Suchen nach Möglichkeiten herauszustechen

Suchen Sie auf Aufgaben, die Ihre Stärken hervorstechen lassen und zeigen, wie Sie Schwächen ausgemerzt haben. Jedes Projekt zählt dabei. Wenn nichts anderes passiert, sollten SIe Ihre eigenen Geschäftsideen und zusätzliche Führungsprojekte entwickeln. Veranstaltungen, die erst vor kurzem stattgefunden haben, sind einfacher zu merken, als Dinge, die vor längerer Zeit passiert sind.

4. Frischen Sie Kontakte auf

Vor allem zu ehemaligen Vorgesetzten. Halten Sie sie auf dem laufenden, über das, was aus Ihren Erfolgen geworden ist, oder was Sie aus Fehlern gelernt haben. Ansonsten wäre es so, als winkten Sie jemandem in der Dunkelheit zu - Sie wissen zwar, was Sie geleistet haben, aber sonst niemand. Rufen Sie Kunden zusammen, damit sie Sie in Aktion sehen und nutzen Sie Reisezeit, um Ratschläge einzuholen. Erinnern Sie Ihren Chef an Ihre Ziele und fragen Sie, ob bestimmte Bereiche noch bearbeitet werden müssen. Es ist wichtig, wie Sie das anstellen, schließlich wollen Sie Ihren Chef auf Ihre Seite ziehen.

5. Bleiben Sie am Ball

Bleiben Sie konzentriert - und ruhig. Achten Sie auf die Verhaltensweisen, die von Ihrem Unternehmen geschätzt werden. Es gibt nichts schlimmeres, als einen Mitarbeiter, der sich ständig um etwas sorgt und dessen Leistungsfähigkeit darunter leidet. Sobald Sie alles getan haben, was Sie tun konnten, sollten Sie sich zurücklehnen und abwarten, was passiert.

May Busch ist ehemaliger EMEA-COO und Co-Head Global Capital Markets Coverage bei der Investmentbank Morgan Stanley.

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