Hedgefonds Winton eröffnet Niederlassung in Zürich, um vom Schweizer Talentpool zu profitieren

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Das von Gottfried Semper errichtete Hauptgebäude der ETH Zürich.

Europas grösster computergesteuerter Hedgefonds Winton Capital eröffnet eine Niederlassung in Zürich, um vom Schweizer Talentpool zu profitieren, wie das britische Branchenmedium Financial News jetzt meldete. Das englische Unternehmen verwaltet ein Vermögen von 28 Mrd. US-Dollar auf der Basis algorithmisch gesteuerter An- und Verkaufssignale. Hierfür beschäftigt Winton schon derzeit 110 Wissenschaftler, was rund die Hälfte der gesamten Mitarbeiterzahl ausmacht.

Der Schritt nach Zürich kommt einem Ritterschlag für den Wissensstandort Schweiz und einer Ohrfeige für englische Universitäten gleich.  Denn für seine Wachstumsstrategie scheint Winton an britischen Eliteuniversitäten nicht mehr genügend geeignetes Personal zu finden und will daher den Talentpool der Schweiz mit dem Teilchenbeschleuniger CERN in Genf sowie den beiden renommierten Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Zürich und Lausanne anzapfen.

„Unsere Absicht bleibt, … auch weiterhin in höchstqualifizierte Forschung zu investieren, damit unsere harterarbeitete Expertise in Finanzmathematik weiter wachsen kann. Damit das gelingt, müssen wir auch weiterhin die besten und hellsten Wissenschaftler anziehen und ein flexibles Arbeitsumfeld schaffen, indem solche Leute aufblühen können“, sagte Winton-Gründer David Harding.

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