Nur 14 Prozent weibliche Charterholder: Swiss CFA Society bestimmt Jacqueline Curzon zur Präsidentin

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Jacqueline Curzon, die Präsidentin der Swiss CFA Society

Mit Jacqueline Curzon steht erstmals eine Frau an der Spitze der Swiss CFA Society . Der Verband mit über 2000 CFA-Charterholdern in der Schweiz bestimmte die Genferin für die kommenden zwei Jahre zur Präsidentin. Curzon löst damit Daniel Jaedig ab, wie die Swiss CFA Society jetzt mitteilte. Damit setzt der Verband ein Zeichen für eine Stärkung der weiblichen Mitglieder. Denn von den gut 2000 Mitgliedern in der Schweiz sind lediglich 14 Prozent Frauen; der Anteil sei jedoch steigend.

Seit dem Jahr 2000 zählt Curzon auch zu den Charterholdern und agierte bislang schon als Vizepräsidentin des Verbandes.

Curzon blickt auf eine lange Karriere in den Finanzdienstleistungen zurück. So absolvierte Curzon eine Maîtrise im internationalen Zivilrecht an der Pariser Universität Panthéon-Sorbonne, ein Bachelor of Law am Londoner King’s College sowie einen MBA Finance Major an Wharton School in Pennsylvania.

Curzon startete ihre Karriere bei PwC im Bereich Corporate Finance und arbeitete in Washington und Kiew. Anschliessend wechselte sie als Business Development Director zur Group Normandy LaSource in Paris, wo sie Akquisitionen in Afrika, Zentralasien, den Nachfolgestaaten der Sowjetunion sowie im Mittleren Osten verantwortete.

Curzon ist Mitbegründerin der Management- und Finanzberatungsfirma Curzon & Co. in Genf und sitzt im Stiftungs- bzw. Verwaltungsrat der Pensionskasse Patrimonia, des Private Equity-Fonds Merifin Capital und des unabhängigen Vermögensverwalters Arcora Gestion.

Anlässlich ihrer Wahl betonte Curzon: „Ich setze mich für die Werte ein, für die der CFA Charter steht: strenge Ethik und hohe Professionalität. Und es freut mich, diese Werte jetzt in der Schweiz an vorderster Front zu vertreten.“

Der scheidenden Präsident Jaedig hat in den vergangenen Jahren das CFA-Büro in Zug ins Leben gerufen, das von Anne-Kathrin Scherer als Geschäftsführerin geleitet wird. Dort arbeiten mittlerweile auch Sabine Feierabend und Michelle Knecht. „Mit Curzon als erster Präsidentin, der Frauenpower in Zug und unserem Bestreben, unseren Berufsstand noch proaktiver mit ethischen Werten zu durchdringen, sollte es uns gelingen, auch vermehrt Frauen als CFA Charterholder zu gewinnen“, sagte Scherer.

Auch die Swiss CFA Society will das 50jährige Bestehen des Fortbildungsprogramms feiern. So sind Feierlichkeiten für kommenden Dienstag (29. Mai) in Zürich sowie am Donnerstag (31. Mai) in Genf vorgesehen.

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