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DANK INVESTMENTBANKING: CS auch im zweiten Quartal mit Milliardengewinn

Die Credit Suisse gehört endgültig zur Elite der weltweiten Krisengewinner. Wie zuvor Goldman Sachs und einige andere US-Grossbanken hat auch die Schweizer Grossbank von der Auferstehung im Investmentbanking profitiert und nach Gewinnen im ersten Quartal auch im zweiten mit knapp 1,6 Mrd. Franken gut verdient.

Das mit harten Schnitten sanierte Investment Banking verfünffachte (!) den Quartalsgewinn im Vergleich zum Vorjahr auf 1,6 Mrd. Franken (Vorjahr: 304 Mio. Franken). Zurückzufuhren war das gute Ergebnis – wie bei anderen Investbanken auch – auf das boomende Geschäft mit Zinsprodukten und Devisen, bei Cash Equities, im Sekundärhandel mit verbrieften USPrivathypotheken, bei Prime Services, Flow und Corporate Derivatives sowie beim Handel mit Kredit- und Kapitalprodukten.

Davon werden die (verbliebenen) Investmentbanker profitieren: Die durchschnittliche Pro-Kopf- Vergütung ist in diesem Bereich im ersten Halbjahr um 50 Prozent auf 301 Mio. Franken gestiegen. Fraglich bleibt aber, wieviel die Banker tatsächlich bekommen. Im vergangenen Jahr wurden mehr als zwei Drittel der Boni für Managing Directors in Wertpapieren mit fünfjähriger Sperrfrist ausgeschüttet. Mit dem Ergebnis, dass viele nicht wissen, wieviel sie eigentlich bekommen haben.

Dagegen müssen sich die Kollegen im Private Banking und Asset Management erneut auf relativ niedrige Gewinnbeteiligungen einstellen.

So ist der Vorsteuergewinn im Private Banking (Wealth Management und Corporate&Retail Banking) um 23 Prozent auf 935 Mio. Franken geschrumpft. Während das Wealth Management wegen gesunkener Kommissionen und Gebühren im zweiten Quartal nur noch 662 Mio. Franken (minus 20 Prozent) verdiente, sind die Profite im Firmen- und Privatkundengeschäft sogar um 30 Prozent auf 273 Mio. Franken gefallen.

Aufatmen dagegen im Asset Management: Hatte der Bereich im ersten Quartal noch einen Verlust von 490 Mio. Franken verbucht, gelang nun mit einem Plus von 55 Mio. Franken (Vorjahr: 124 Mio. Franken) der Turnaround.

Konzernchef Brady Dougan zeigte sich zwar grundsätzlich optimistisch, wollte aber auch nicht ausschließen, dass es noch einmal zu Rückschlägen kommen kann. “Es ist weiterhin mit wechselhaften Bedingungen für unser Geschäft zu rechnen”, so der Vorstandsvorsitzende.

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