Droht unter dem neuen Julius-Bär-Chef ein massiver Stellenabbau?

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Während sich die Presse noch am jungen Alter des gestern vorgestellten Vorstandschefs von Julius Bär abarbeitet, sinkern erste Informationen zur Strategie durch.

Während einer Investorenkonferenz in London kündigte Finanzvorstand Dieter Enkelmann an, die Kosten im laufenden Jahr zwischen 10 und 15 Prozent senken zu wollen.

Sorgenkind ist das Private Banking. Hier sind die Margen und Erträge zuletzt deutlich gesunken. Ausbaden dürfen das die Mitarbeitenden: Personal soll abgebaut und Boni gekürzt werden. Gleichzeitig kündigte Enkelmann an, weiter nach Kundenberatern - neudeusch: Relationship-Managern - zu suchen.

Die Zahl dieser gesuchten und hochbezahlten Spezialisten ist seit 2005 von weltweit 370 auf 618 bis Ende 2008 gestiegen. Weltweit beschäftigte die Julius-Bär-Gruppe Ende 2008 übrigens 4.335 Mitarbeitende, davon 2.825 in der Schweiz.

Im Asset Management hat Julius Bär bereits zehn Prozent der Arbeitsplätze abgebaut, so Enkelmann weiter. Dabei hatte der Bereich die Zahl der Beschäftigten im vergangenen Jahr noch um vier Prozent auf 1.261 Mitarbeiter erhöht. Worauf sich die von Enkelmann genannte Prozentzahl war kurzfristig leider nicht zu erfahren.

Was meinen Sie? Schlägt die Finanzkrise jetzt auch auf das Private Banking durch oder handelt es sich bei Julius Bär um einen Einzelfall?

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