☰ Menu eFinancialCareers

Julius Bär kann Gewinn steigern – doch Mitarbeiter erhalten weniger Geld

Um 8 Prozent auf 261 Mio. Franken konnte Julius Bär den Nettogewinn im ersten Halbjahr 2010 gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern, wie aus den heute vorgelegten Geschäftszahlen hervorgeht.

Durch die Integration der ehemaligen Schweizer ING-Tochter wuchs der Personalbestand um 17 Prozent auf 3534 Beschäftigte. Der Personalaufwand legte indes nur um magere 12 Prozent zu. Daher müssen die Mitarbeiter ihren Gürtel enger schnallen: So sank der durchschnittliche Personalaufwand pro Kopf von etwa 118.000 auf nur noch gut 113.000 Franken.

Die internationale Expansionsstrategie schlägt sich auch in der Mitarbeiterverteilung nieder. So wuchs die Beschäftigtenzahl in der Schweiz unterproportional um 14 Prozent auf 2747, während der internationale Zuwachs knapp 28 Prozent auf 787 ausmachte. Die Zahl der Relationship Manager beläuft sich derzeit auf 732 Personen.

Die verwalteten Kundenvermögen stiegen binnen Jahresfrist um 15 Prozent auf 166 Mrd. Franken, wofür ebenfalls die Integration der ING-Sparte mitverantwortlich war. Der Netto-Neugeldzufluss belief sich indes nur auf 3,3 Mrd. Franken.

Die Cost-Icome Ratio bezifferte Julius Bär mit 63 Prozent. Die Kernkapitalquote belief sich auf 22,8 Prozent.

Kommentare (0)

Comments

Ihr Kommentar wird gerade geprüft. Nach erfolgreicher Prüfung wird es live gestellt.

Antworten

Pseudonym

E-Mail

Alle Informationen zu unseren Community-Richtlinien finden Sie hier