PROGNOSE: Weiterer Jobabbau bei Banken erwartet - Versicherungen stabil

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Die Rezession erfasst die Schweiz mit voller Wucht. Nach den Sommerferien drohen noch mehr Entlassungen.

Die vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) publizierte Arbeitslosenrate von 3,6 Prozent für Juni umfasst die bereits ausgesprochenen Kündigungen im Bankensektor noch nicht. "Die kürzlichen Kündigungen, beispielsweise bei den UBS und Credit Suisse, werden in den aktuellen Arbeitslosenzahlen noch nicht berücksichtigt", sagte Denise Chervet, Zentralsekretärin Schweizerischer Bankpersonalverband (SBPV).

Auf eine Prognose, ob im weiteren Jahresverlauf noch zusätzliche Kündigungen folgen werden, möchte sich Chervet nicht festlegen. "Das ist schwierig abzuschätzen", sagt sie. Derweilen gehen Gerüchte um, dass bei der UBS im Herbst eine zweite Kündigungswelle anrollt.

Im Versicherungssektor herrscht dagegen im Vergleich zur Bankenbranche geradezu Optimismus.

"Wir rechnen für das restliche Jahr mit einer stabilen Arbeitsmarktsituation", sagt Michael Wiesner, Mediensprecher des Schweizer Versicherungsverbands (SVV). So sollen weiterhin rund 50.000 Personen im Versicherungssektor beschäftigt sein.

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