Hiobsbotschaft für die Schweiz: Zahl der offenen Stellen in den Finanzberufen fällt um 21 Prozent

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Das Wiederaufleben der Finanzkrise hat auf dem Schweizer Arbeitsmarkt für Finanzprofis tiefe Spuren hinterlassen. Laut einer Studie des Zeitarbeitsunternehmens Adecco und der Uni Zürich ist die Zahl der ausgeschriebener Stellen in den Finanzberufen um 21 Prozent eingebrochen.

Damit sank das Arbeitsangebot in dieser Branche auf den niedrigsten Stand seit Jahren. „Ende 2011 wurde in diesem Bereich nur noch halb so viel Personal gesucht wie im März des Hochkonjunkturjahres 2008“, heisst es von Adecco.

So ist die Finanzbranche von der Flaute auf dem Arbeitsmarkt überproportional betroffen. Denn der Adecco Swiss Job Market Index gab lediglich um 5 Prozent auf 92,3 Prozent nach. Trotz dieses Einbruchs lag dieser Index im vierten Quartal 2011 noch um 8 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

Der hohe Anteil der Finanzberufe in Zürich führte auch dazu, dass der Rückgang des Indexes mit 8 Prozent in der Region am stärksten ausfiel. Am Genfer See fiel der Wert um 5 Prozent. Lediglich die Ostschweiz konnte mit einem Plus von 1 Prozent ein leichtes Wachstum verzeichnen.

Desweiteren beobachten Adecco und die Uni Zürich, dass der Stellenmarkt immer mehr von den Print- zu den Online-Medien abwandert. „Der Anteil der in der Presse ausgeschriebenen Stellen am Gesamtstellenmarkt ging im vierten Quartal 2011 nochmals markant zurück (31 Prozent). Die Entwicklung bei den Onlinestellenportalen entsprach dem Gesamttrend (-5 Prozent), während der Rückgang auf den Unternehmenswebsites nur sehr klein ausfiel (-1 Prozent)“, heisst es weiter.

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