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Ist die Schweiz das nächste Island?

Das hat sich die britische Zeitung Independent gefragt, nachdem die Schweizer Regierung ein 6 Mrd. Franken teures Rettungspaket für die angeschlagene UBS aufgelegt und sich die Credit Suisse mit Beteiligungen bei privaten Investoren in Höhe von 10 Mrd Franken eine Kapitalspritze verpasst hat.

Während der Independent darin erinnert, dass die Hilfe verglichen mit den viel größeren USA deutlich höher ausgefallen ist, schreibt das französische Wirtschaftsblatt Les Echos ironisch, man habe es so lange erwartet, dass man es fast vergessen habe.

Die International Herald Tribune wiederum spricht von einem “erniedrigenden Abstieg” – dagegen kalauert die österreichische Zeitung Standard von einem “Eid der Genossen auf die Banken”.

Was halten Sie von dem Rettungspaket? War es richtig oder vielleicht doch übertrieben? Und hat die Regierung einen günstigen Zeitpunkt gewählt, oder hätte sie die Hilfe ein, zwei Wochen früher ankündigen können?

Kommentare (3)

Comments
  1. Wenn mir einer vor sechs Wochen erzählt hätte, dass der Staat unsere Banken retten muss (UBS) oder überlebenswichtige Auflagen machen wird (CS), dann hätte ich ihn ausgelacht. Jetzt weiß ich nicht, ob ich lachen, oder weinen soll!

  2. Wenigstens ist bei uns noch keine Bank pleite gegangen wie in den USA oder verstaatlicht werden wie in Deutschland und Großbritannien.

  3. Die Krise zeigt vor allem eins. Wir müssen uns von dem Gedanken verabschieden, in einer globalisierten Finanzwelt “neutral” bleiben zu können.

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