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Banken suchen IT-ler für Outsourcing und Compliance

Qualifiziertes IT-Personal ist von Schweizer Banken sehr gesucht.

Der inländische Markt zeigt sich nach Angaben von Peter Kosel, Managing Partner bei Hays Schweiz, geradezu ausgetrocknet. Es fehlen vor allem Spezialisten. Besonders gross ist die Nachfrage im Moment für Outsourcing und Compliance-Projekte.

“Bei Outsourcing-Vorhaben sind vor allem Businessanalysten, Projektleiter, Projekt- und Testmanager knapp”, sagt Kosel. Wenn es um Compliance geht, fehlen vor allem Business-Intelligence-Spezialisten wie etwa Data Warehousing Fachleute.

Kosel sieht die Banken im Wettbewerb mit Internetfirmen wie Google oder Microsoft, wenn es um talentierte IT-ler geht. Während diese mit flexiblen Arbeitszeitmodellen oder sogar Heimarbeit punkten, bietet die Finanzbranche vergleichsweise hohe Saläre.

Spezialisten werden knapp

Ein gut ausgebildeter Projektmanager kann laut Kosel zwischen 140 und 150.000 Franken verdienen, wenn er einschlägige Berufserfahrung und Kenntnisse im Finance-Bereich mitbringt. Ein Testmanager erhält 110 bis 130.000 CHF. Für Anwendungsentwickler werden zwischen 90 und 110.000 CHF gezahlt. Da Spezialisten immer knapper werden, erwartet Kosel weiter steigende Gehälter.

Die anhaltende Personalknappheit ist für einige Banken sogar erst der Auslöser für Outsourcing-Projekte, berichtet Daniela Greguccio vom Fachverband Swiss ICT. Laut einer Studie des Verbandes werden die derzeit höchsten Gehälter für ICT-Architekten, Sicherheitsbeauftragte, Datenbankspezialisten oder ICT-Planer gezahlt.

Im Schnitt erhielten diese 161.000 Franken jährlich. Seit vergangenem Jahr stiegen die Durchschnittslöhne um stolze 9.000 Franken an. Und die Banken werden weiterhin kräftig in ihre IT-Ausrüstung investieren. Gemäss Angaben der Unternehmensberatung Celent dürften vor allem auf die Vermögensverwaltung ausgerichtete Banken wie beispielsweise UBS, Julius Bär und zahlreiche Privatbanken bis 2011 ihre Ausgaben für IT und Compliance um bis zu 15% steigern.

Kommentare (3)

Comments
  1. Unsinn! Es ist im Moment sehr schwierig, auch für hochqualifiziertes IT-Personal, eine Stelle zu finden.

  2. Die Banken zahlen schlecht, die Raten sind voellig am Boden. Bank-rates sind im Consulting ca. 25% hoeher als das, was ein Schreiner brutto hat.
    ( Nichts gegen Schreiner! )

  3. Die Rates sind weder gut noch schlecht, sie hängen einfach vom eigenen Verkaufswert und vom Verhandlungsgeschick ab, das ist alles.

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