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Der blanke Horror für Expats: Genf und Zürich sind die teuersten Finanzzentren Europas

In keinen anderen Finanzzentren Europas müssen ausländische Arbeitnehmer (Expats) für ihre Lebenshaltungskosten so viel auf den Tisch blättern wie in der Schweiz. Laut einer Studie des Beratungsunternehmens Mercer ist Genf wie schon im Vorjahr die fünftteuerste Stadt der Welt. Zürich kletterte um einen Rang auf Platz 8. Den kräftigsten Anstieg erlebte indes Bern, das von Platz 22 auf Platz 16 vorrückte.

Die teuerste Stadt der Welt für Expats ist wie schon im Vorjahr erstauchlicherweise die angolanische Hauptstadt Luanda. Mit N’Djamena (Tschad) befindet sich auf Platz 3 eine weitere Drittweltmetropole. Mercer führte dies auf besonders hohe Kosten für Ausländer für Wohnraum und ähnliches zurück.

Einen nachhaltigen Einfluss auf das diesjährige Ranking übten die starken Währungsschwankungen und Naturkatastrophen aus. Durch den im Vergleich zum Franken relativ schwachen Euro lebte es sich in den Städten der Eurozone vergleichsweise billiger.

So purzelte Paris vom 17. auf den 27. Platz, Wien vom 28. auf den 36. Platz und Frankfurt sogar vom 50. auf den 73 Platz. Wer besonders günstig leben möchte, sollte jedoch schleunigst nach Karachi umziehen. Unter den 214 von Mercer untersuchten Städten belegt die pakistanische Metropole den letzten Platz.

1 (1) Luanda (Angola)

2 (2) Tokio (Japan)

3 (3) N’Djamena (Tschad)

4 (4) Moskau (Russland)

5 (5) Genf (Schweiz)

6 (6) Osaka (Japan)

7 (8) Zürich (Schweiz)

8 (11) Singapur

9 (8) Hongkong

10 (21) São Paulo (Brasilien)

16 (22) Bern (Schweiz)

18 (17) London (Grossbritannien)

73 (50) Frankfurt (Deutschland)

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