AXA legt die Axt an: 1600 Stellen sollen bis 2015 in Deutschland verschwinden

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AXA Hauptverwaltung

Die AXA-Hauptverwaltung wird wohl künftig weniger Mitarbeiter beherbergen.

Der Rotstift in der Versicherungsbranche kommt jetzt auch bei AXA in Deutschland an. Der französische Versicherungsriese will hierzulande 1600 Vollzeitstellen streichen, wie ein Unternehmenssprecher bestätigte.

Aufgrund von Teilzeitstellen werden insgesamt 1800 Mitarbeiter bis 2015 von dieser Massnahme betroffen sein. Bislang beschäftigt das nach Allianz zweitgrösste Versicherungsunternehmen Europas in Deutschland noch etwa 11.200 Mitarbeiter, womit die Mitarbeiterzahl um 16 Prozent sinken soll.

Welche Profile und Standorte besonders betroffen sind, wollte der Unternehmenssprecher indes nicht verraten. Dies sei noch Gegenstand von Verhandlungen mit dem Betriebsrat. In jedem Falle würde der Abbau „sozialverträglich“ erfolgen. Ohnehin gelte eine Vereinbarung, wonach Axa bis 2014 auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten werde.

Mit dem Kahlschlag will das Unternehmen bis 2015 seine Kosten um 320 Mio. Euro senken. „Wir müssen sicherstellen, dass wir bei dem Preis konkurrenzfähig bleiben, was in Deutschland derzeit sehr schwierig ist“, hiess es von dem Unternehmen weiter. Bis 2015 will der Axa-Konzern sein operatives Ergebnis von 3,9 Mrd. Euro in 2010 auf dann 6 Mrd. Euro steigern.

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