Schweizer Börsenbetreiber setzt 41 Mitarbeiter vor die Tür

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Bei den Börsen stehen alle Weichen auf Stellenabbau. Dies erfuhren jetzt 41 Mitarbeiter des Schweizer Börsenbetreibers SIX, die in der vergangenen Woche vor die Tür gesetzt wurden. So mussten 30 Mitarbeiter nach einem Bericht des Tagesanzeigers im Beisein von Beschäftigten der Personalabteilung in Zürich ihren Schreibtisch räumen und wurden sofort freigestellt.

Das gleiche Schicksal erlitten 11 weitere Kollegen in Deutschland. Insgesamt will das Unternehmen 60 Stellen abbauen, wobei der Rest durch natürliche Fluktuation erfolgen soll.

"Das wirtschaftliche Umfeld hat sich im Zuge der Finanz- und Währungskrise in den letzten Monaten drastisch verschlechtert. Dies hat uns veranlasst, unsere Kostenbasis zu überprüfen", sagte ein Börsensprecher.

"Dazu kommt, dass wir in den letzten Monaten grosse Projekte abgeschlossen haben. Diese Massnahmen führen leider auch zu einem Stellenabbau in verschiedenen Bereichen", hiess es weiter. Betroffen von dem Personalabbau ist der Bereich Zahlungsverkehr, in dem die Schweizer Börse rund 1000 Mitarbeiter beschäftigt. Dort hatte das Unternehmen in den zurückliegenden Jahren eine Wachstumsstrategie verfolgt.

Diese Nachricht dürfte auch bei den rund 3000 Beschäftigten der Deutschen Börse nicht gern gehört werden. Denn auch dort drohen im Zuge der Fusion mit der New York Stock Exchange (NYSE) weitere Stellen in Frankfurt und Luxemburg wegzufallen. Das genaue Ausmass ist laut Gewerkschaftsangaben indes noch unbekannt.

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