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Mehr arbeitslose Banker im November, weniger arbeitslose Versicherungsleute

Die Zahl der arbeitslosen Banker und Versicherungsleute ist im November gestiegen. Das geht aus der Arbeitsmarktstatistik hervor, die am Dienstag vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) veröffentlicht wurden.

Demnach waren Ende November 2.462 Mitarbeiter aus dem Bankgewerbe arbeitslos gemeldet , 442 (21,9 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Gleichwohl liegt die Arbeitslosenquote für die Bankenbranche weiter bei niedrigen 1,8 Prozent.

Noch besser sieht die Situation im Versicherungsgewerbe aus. Im Vergleich zum November 2007 ging die Zahl der arbeitslos gemeldeten Versicherungsleute um 57 auf 638 zurück, die Branchen-Arbeitslosenquote lag bei 1,1 Prozent.

Da aber vor kurzem die Großbanken UBS und Credit Suisse angekündigt haben, wegen der Finanzkrise nun auch Stellen in der Schweiz zu streichen und zugleich Versicherungskonzerne wie Swiss Life ebenfalls einen Arbeitsplatzabbau angekündigt haben, dürften die Arbeitslosenzahlen bei den Finanzzahlen in den kommenden Monaten wieder steigen.

Im Vergleich zu anderen Branchen stehen die Beschäftigten bei Banken und Versicherungen dennoch gut dar. Ende November waren 107.652 Arbeitslose gemeldet, 7.181 mehr als im Vormonat.

Dadurch stieg die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Oktober um 0,2 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent.

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