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Ein Jahr Subprime-Krise – Steht uns das Schlimmste noch bevor?

Ein führender amerikanischer Hedgefonds warnt indirekt vor zahlreichen Bankpleiten. Die US-Subprime-Krise kostet die Branche weltweit 1600 Mrd Dollar, schreibt Bridgewater Associates laut SonntagsZeitung in einer vertraulichen Studie. Da bislang erst rund 400 Mrd Dollar wertberichtigt worden seien, könnte sich die globale Kreditklemme schon bald dramatisch verschlimmern.

Die Hedgefonds-Manager sorgen sich vor allem um die Eigenkapitalbasis der Banken. Es gebe zu wenig gesunde Institute, um die Verluste der vielen kranken schultern zu können, heißt es in dem Papier. Die Folgen wären fatal: Wenn es den Banken nicht gelingt, frisches Eigenkapital zu mobilisieren, drohe eine gefährliche Spirale nach unten. Notverkäufe von Vermögenswerten würden die Kurse dieser Produkte weiter drücken. Das wiederum würde die Bankbilanzen belasten und weitere Notverkäufe nachsichziehen.

Was meinen Sie: Ist an der Warnung von Bridgewater etwas dran, oder versuchen die Hedgefondsmanager bloß, einen vorübergehenden Absturz herbeizureden, von dem sie profitieren könnten? Und wie würde sich ein solches Untergangs-Szenario auf Schweizer Banken auswirken? Ist die angeschlagene UBS aus dem gröbsten heraus, oder droht ihr doch noch der Zerfall?

Kommentare (2)

Comments
  1. Die haben kalte Füße bekommen, weil sie falsch investiert sind. Für mich sieht das nach einer ziemlich perfiden PR-Strategie aus.

  2. Bei der Zahl 1600 Mrd Dollar geht es um sämtliche ausstehenden Kredite. Kaum vorstellbar, dass plötzlich niemand auf der Welt mehr seine Kredite zurückzahlen will/kann.

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