Subprime-Krise beeinflusst noch nicht Fixed Income-Jobs

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In der Schweiz wird nach der Kreditkrise in den USA erst einmal abgewartet und weiter eingestellt.

Trotz der Kreditkrise in den USA zeigt man sich auf dem Platz Zürich noch recht zuversichtlich, was die Karrierechancen im Arbeitsbereich Fixed Income angeht.

Yvan Merk von der Personalvermittlung Oprandi & Partner meint, dass man nun erst einmal sehen müsse, wie die Krise in den USA gehandelt werden und ob sie auf die Realwirtschaft durchschlage. Er beobachtet im Fixed-Income Segment bei den grösseren Schweizer Banken nach wie vor eine hohe Nachfrage nach qualitativ guten Mitarbeitern.

Allerdings soll es dem Vernehmen nach bei gewissen Instituten mittelfristig zu einer eher zurückhaltenden Einstellung kommen können. Jedenfalls sei das Segment alles andere als statisch. Vielmehr war es nach dem Platzen der Techno-Blase ein sehr umkämpfter Markt mit vielen neuen Instrumenten.

Erfahrung gefragt

Derzeit ist Merk zu Folge vor allem eine gewisse Portion an Erfahrung und eine solide Ausbildung gefragt, damit man mit den eingesetzten Instrumenten vertraut ist. Insbesondere scheint das Segment auf gestandene Berufsleute angewiesen zu sein, da in den letzten Jahren viele Mitarbeiter zu Fondsgesellschaften und Versicherungen abgewandert sind.

"Vom Computermodell-Spezialisten nimmt man eher etwas Abstand", meint Merk. Wichtig sind demnach mindestens fünf Jahre Erfahrung, was auch in den Ausschreibungen oft gleich definiert wird. Ausserdem sollte man eine Hochschulausbildung mitbringen, wenn man sich für eine Spezialistentätigkeit und nicht einen Job im Middle- oder Backoffice interessiert.

Mit Blick auf die Entlöhnung macht Merk indessen keinen grossen Unterschied mehr zur Equity-Seite aus. Im Fixed-Income könne man demnach als Basissalär 120 bis 160.000 Franken erwarten. Dazu addiert sich noch ein Bonus zwischen 50 und 70 %.

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