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UBS-Chefkontrolleur will weniger als zehn Mio. Franken verdienen. Ist das gerecht?

Der seit 100 Tagen amtierende Verwaltungsratspräsident der angeschlagenen UBS, Peter Kurer, will mit gutem Beispiel voran gehen – und hat eine erhebliche Verringerung seines Gehaltes angekündigt.

“Mein Lohn wird in jedem Fall unter zehn Mio. Franken liegen”, sagte der Chefkontrolleur der Schweizer Großbank der Zeitung Sonntag . Sein Vorgänger Marcel Ospel kassierte zuletzt dagegen noch 26 Mio. Franken pro Jahr.

Die meisten Schweizer sind über diese vermeindlichen Akt der Vernunft trotzdem nicht amüsiert. Zahlreiche Leser der Zeitung halten das Gehalt für den Aufsichtsratsvorsitzenden weiter für viel zu hoch.

Was meinen Sie? Verdient Kurer, was er verdient? Oder ist dieses Gehalt trotz oder wegen der Finanzkrise weiter viel zu hoch? Zumal Kurer die Bank nicht führt, sondern lediglich beaufsichtigt?

Kommentare (2)

Comments
  1. Natürlich ist ein solches Salär ein Witz. Vermutlich müssen aber erst ein paar Banken insolvent werden, bevor bei denen “da oben” wieder so etwas wie Vernunft einkehrt.

  2. Leider gibt es so etwas wie Vernunft auf dieser Stufe kaum, die Unvernunft bzw die Geldgier regiert. Einzig wenn Mehrsaktionäre über die Saläre abstimmen könnten, dann wäre die Leistung im Vordergrund bzw der Shareholder Value!

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