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Schwaches Ergebnis: Valiant streicht bei Chefgehältern

Bei Valiant purzelte der Vorsteuergewinn in 2010 um 18,7 Prozent auf 175,7 Mio. Franken, wie das Unternehmen am heutigen Mittwoch (9. März) mitteilte. Für das enttäuschende Ergebnis machte die Berner Bank u.a. Kosten für ein Zinsabsicherungsgeschäft von 20 Mio. Franken sowie ausserordentliche Informatikkosten von 10 Mio. Franken verantwortlich.

Valiant nimmt dies zum Anlass, um bei den Chefgehältern zu streichen. “Aufgrund des tieferen Gewinns verzichtet der gesamte Verwaltungsrat für das Geschäftsjahr 2010 freiwillig auf 10 Prozent seines Honorars und CEO Michael Hobmeier verzichtet auf jegliche variablen Lohnbestandteile”, heisst es weiter.

Dagegen dürfen sich die Mitarbeiter über eine kleine Gehaltserhöhung freuen. Denn der Personalaufwand für jeden der 1064 Beschäftigten legte um 3,8 Prozent auf durchschnittlich gut 129.000 Franken zu. Insgesamt kletterte der Personalaufwand um 3,4 Prozent auf 137,7 Mio. Franken. Dabei weist die Bank ausdrücklich darauf hin, dass die Lohnspannbreite zwischen den best- und schlechtbezahltesten Mitarbeitern unter 1:20 liegt.

Für 2011 kündigte Valiant eine schärfere Kostenkontrolle an: “Die kontinuierliche Kontrolle der Kostenstruktur wird im laufenden Jahr ebenfalls zentral sein. Dies umfasst einerseits die Überprüfung der Gruppenstruktur und andererseits die Optimierung von Prozessen.” Mittelfristig will Valiant die Cost/Income-Ratio von derzeit 57,6 auf unter 53 Prozent drücken.

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