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Privatbankengruppe EFG International kündigt Stellenabbau an

Kehrtwende bei EFG Internadtional: Die Züricher Privatbank, eine Tochter der in Genf ansässigen EFG Group, tritt nun wegen der Auswirkungen der Finanzkrise voll auf die Kostenbremse. Dabei hatte das Institut noch bis vor wenigen Wochen vollmundig die Einstellung von zahlreichen Kundenbetreuern angekündigt.

Wörtlich heißt es in einer Pressemitteilung: “Zu den Kostensparmassnahmen gehören Salärreduktion, Neuverhandlung von Lieferantenverträgen, Reduktion von Infrastruktur- und
anderen Geschäftskosten, Überprüfung von subkritischen Geschäftsstellen sowie
Abbau von Stellen.”

Ob es im Zuge des Stellenabbaus auch zu Entlassungen kommen wird, und wie viele Jobs ingesamt gestrichen werden, konnte eFinancialCareers auf die Schnelle nicht in Erfahrung bringen. Der angekündigte Rückruf blieb bis Redaktionsschluss aus.

In einer Art versteckten Gewinnwarnung kündigte die Bank schon einmal vorsorglich an, dass die Zahlen für das erste Halbjahr miserabel – im PR-Jargon unbefriedigend – ausfallen werden.
Und dass “trotz ermutigender Geschäftsdynamik in Mai und Juni, die zu einer Verbesserung der Netto-Neugeldzuflüsse und der Profitabilität” geführt habe.

An der Unternehmensspitze wurden bereits erste Posten umbesetzt. Der stellvertretende Vorstandschef Jim Lee gibt diesen Posten auf und wird zum Leiter Asset Management von EFG International degradiert. Neuer stellvertretender CEO wird Lukas Ruflin – einer der Mitgründer von EFG Financial Products 2007.

Es dürfte wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die drei Stellenangebote von der Webseite verschwinden werden.

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