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Trotz Schließung von zwei Filialen sucht RBS Coutts weiter Private Banker

Die viertgrößte ausländische Privatbank RBS Coutts schließt bis Ende Februar ihre Standorte in Solothurn und Basel. Das bestätigte eine Sprecherin gegenüber eFinancialCareers.

Auch im Ausland setzt die Bank den Rotstift an. Die Niederlassungen in Marbella und Tokio wurden bereits aufgegeben, hieß es in einer Mitteilung. Mit den Schließungen reagiere das Institut auf das “wirtschaftliche Umfeld, das sich wegen der Finanzkrise und der Entwicklungen an den Märkten verändert” habe.

Einigen der 13 Mitarbeiter, die an diesen vier Standorten gearbeitet haben, seien Arbeitsplätze in Bern und in der Konzernzentrale in Zürich angeboten worden, teilte die Sprecherin weiter mit. Künftig konzentriert sich die Bank auf die Standorte in Genf, Bern und Zürich. In Lugano werden außerdem noch Kunden aus Italien betreut.

Gleichzeitig baut die Bank das Geschäft in Schwellenländern aus. Mit der Übernahme von ABN Amro hat der Mutterkonzern von RBS Coutts, die Royal Bank of Scotland, das Privatbankengeschäft der niederländischen Bank in Indien übernommen. Nun soll dieser Bereich mit 60 Mitarbeitern mit RBS Coutts verschmolzen werden. Auch das Geschäft im Nahen Osten wurde mit der Eröffnung von drei Büros in den Vereinigten Arabischen Emiraten gestärkt.

Weltweit beschäftigt die auf Vermögensverwaltung spezialisierte Bank derzeit rund 1.400 Mitarbeiter, davon arbeiten 740 in der Schweiz.

Trotz der Schließungen stellt das Institut in der Schweiz weiter ein. Gegenwärtig sucht das Institut fünf Private-Banker und zwei Assistenten für die Niederlassung in Genf.

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