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Trotz Krise haben Auslandsbanken 2008 mehr Mitarbeiter eingestellt

Eigentlich hätte man annehmen müssen, dass die Finanzkrise auch die Gruppe der Auslandsbanken in der Schweiz durchschüttelt.

Doch weit gefehlt. Wie der Verband der Auslandsbanken jetzt mitteilte, ist die Zahl der Mitarbeiter bei den 154 Mitgliedsinstituten im vergangenen Jahr um sieben Prozent gestiegen.
Damit ist die Gruppe der Auslandsbanken mit einem Anteil von rund 20 Prozent nach den beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse die grösste Arbeitgeberin im Bankensektor.

Die Debatte um Hilfen für ausländische Steuerflüchtlinge hat der Attraktivität des Standortes Schweiz nicht geschadet. Tatsächlich wechselten einige der 154 Auslandsbanken lediglich den Eigentümer.

So wurde die Fortis Bank von BNP Paribas und AIG Private Bank von arabischen Investoren übernommen. In beiden Fällen waren es aber die Mutterhäuser und nicht etwas die Schweizer Töchter, die ins Trudeln geraten waren.

Während die Zahl der Beschäftigten weiter zunahm, waren die Gewinne rückläufig. Durchschnittlich verdienten die Auslandsbanken 2008 rund ein Drittel wenige als im Vorjahr.

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