Private Equity: Gehälter steigen kräftig

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In der Private Equity Branche werden nicht nur immer grössere Deals gestemmt, auch die finanzielle Vergütung wird immer besser.

Im vergangenen Jahr zeigte der Trend laut der von Dow Jones veröffentlichten Studie "Private Equity Analyst - Holt Compensation Study " klar nach oben. Vor allem junge Fachkräfte konnten ihre Saläre besonders stark steigern - noch besser als ihre erfahrenen Kollegen, berichtet die "Handelszeitung".

Demnach konnten die vier untersten Hierarchieebenen Principal, Associate, Senior Associate und Analyst ihre Vergütung im Schnitt um 29% auf durchschnittlich 215.000 Dollar steigern. Diese Summe umfasst auch Bonuszahlungen. Dabei legten die Grundgehälter für Juniormanager von 107.200 auf 120.000 Dollar zu.

Die Durchschnittsboni stiegen von 53.000 auf 95.000 Dollar an. Nur einen kleinen Teil hat der Anteil am Gewinn aus den eingegangenen Beteiligungen. Er beläuft sich hier auf nur 0,6% des Gesamtlohns oder 1.300 Dollar.

Moderates Gehalt für Analysten

Für PE-Analysten nennt Glocap Search ebenfalls vergleichsweise moderate Gehälter. Dem PE-Compensation Report 2008 zufolge bekommen Analysten bei mittelgrossen Fonds demnach eine Gesamtvergütung von 95.000 Dollar ausgezahlt. Bei grossen Fonds mit mehr als 750 Mio. Dollar Volumen bezieht man 113.000 Dollar.

Wirklich hohe Summen erhalten die oberen Chargen. Ein erfahrener PE-Manager bekommt 2007 ein Grundgehalt von 350.000 Dollar (Vorjahr 300.000). Dazu addiert sich erneut ein Bonus von 230.000 Dollar. Die Gewinnbeteiligung erreicht auf dieser Karrierestufe aber 194.000 Dollar und damit mehr als 20% der Gesamtvergütung. Das Gesamtpaket erreicht so ein Volumen von 864.000 Dollar.

Top-Shots auf Stufe Managing General Partners erhalten den Angaben der Holt-Studie zufolge insgesamt sogar 1,01 Millionen Dollar für ihre Arbeit.

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