UBS-Mitarbeiterzahl sinkt im dritten Quartal um zwei Prozent auf 79.565

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Die Grossbank UBS hat wie bereits Mitte Oktober angekündigt im dritten Quartal einen Gewinn erwirtschaftet. Darüber hinaus informierte das Institut am Dienstag bei der Vorlage der endgültigen Zahlen auch über die Entwicklung des Personalbestands.

Der Personalbestand verringerte sich per 30. September 2008 um zwei Prozent bzw. 1.887 auf 79.565 Mitarbeiter gegenüber dem 30. Juni 2008, teilte die UBS mit.

Dadurch ist der Personalaufwand in der Bilanz im Vergleich zum zweiten Quartal um 13% auf 3,997 (4,612) Mrd. CHF gesunken. Das sei "tieferen Abgrenzungen für leistungsabhängige Vergütungen zuzuschreiben", hiess es in der Mitteilung. Durch die Entlassungen ist der Personalaufwand von Januar bis September auf 13,884 (2007: 19,231) Mrd. CHF gesunken.

Den grössten Aderlass musste das Investmentbanking hinnehmen. Hier ging die Mitarbeiterzahl von Ende Juni bis Ende September um 574 (3 Prozent) auf 18.901 zurück.

Bereits am 3. Oktober hatte die Bank angekündigt, die Zahl der Stellen im Investmentbanking bis zum Jahresende auf rund 17.000 zu senken.

Die Zahl der Mitarbeiter im Bereich Global Asset Management fiel im Vergleich zum zweiten Quartal um 25 (ein Prozent) auf 3,836. Stellenstreichungen bei Equities, Fixed Income, Global Investment Solutions und Support Functions seien durch Einstellungen bei Global Real Estate und Fund Services teilweise kompensiert worden, hiess es.

Dagegen ging die Zahl der Stellen im Bereich Global Wealth Management & Business Banking um 1.218 (zwei Prozent) - über die meisten Funktionsbereiche ohne Kundenkontakt - auf 49.621 zurück.

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