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Rüd Blass geht in der Deutschen Bank auf

Der Namenszug Rüd Blass verschwindet wohl bald von der Fassade der Zürcher Börse: Die Privatbank soll im zweiten Quartal 2009 in die Deutsche Bank integriert werden.

Im August hatte der Vorsitzende der Geschäftsleitung, Stefan Mächler, das Tochter-Institut der Deutschen Bank nach kurzem Gastspiel verlassen. Die Deutsche Bank Schweiz nahm das nach Angaben eines Sprechers zum Anlass, alle strategischen Optionen neu zu überprüfen, nachdem die Deutsche Bank mit ihrem Private Wealth Management Geschäft und ihrer Marke erfolgreich im Schweizer Markt agiert hat.

Vor diesem Hintergrund hat sich die Bank entschieden, im Laufe des nächsten Jahres die Privatbank Rüd Blass & Cie AG mit der Deutschen Bank Schweiz AG zu verschmelzen. Natürlich vorbehaltlich der Zustimmung der Regulatoren.

Welche Konsequenzen die Fusion für die 67 Mitarbeiter (31.12.2007) von Rüd Blass haben, wollte ein Sprecher der Deutschen Bank Schweiz so wenig beantworten, wie die Frage nach der künftigen Rolle des Präsidenten des Verwaltungsrates von Rüd Blass, Rolf Hänggi.

Offene Stellen hat die Zürcher Privatbank derzeit keine ausgeschrieben.

Die Marke Rüd, Blass bleibt für das Beratungsgeschäft aber erhalten, teilte die Deutsche Bank weiter mit. Die Frankfurter Grossbank hatte die 1961 gegründete Privatbank 2003 von der Zurich Financial Services übernommen.

Der Fall erinnert an das Schicksal der Guyerzeller-Bank: Die Privatbank, seit 1998 im Besitz von HSBC, soll ebenfalls mit der hiesigen Private-Banking-Tochter von des britischen Finanzkonzerns fusionieren und der Markenname der im 19. Jahrhundert gegründeten Guyerzeller-Bank soll als eigene Marke verschwinden.

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