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Backoffice-Exodus Richtung Osteuropa geht weiter: UBS will 500 Stellen im IT-Bereich streichen

Der Exodus des Backoffice in Richtung Osteuropa geht weiter. Die UBS will jetzt 500 ihrer weltweit 8700 Stellen im IT-Support der Grossbank abbauen, wovon allein in der Schweiz 200 wegfallen werden. Diese Funktionen werden künftig von einem IT-Dienstleister von Budapest aus wahrgenommen.

Von den Schweizer Mitarbeitern sollen 40 frühpensioniert werden. Die Zukunft der restlichen 160 Mitarbeiter in der Schweiz ist indes völlig offen. Laut einer Unternehmenssprecherin wird für die betroffenen Mitarbeiter ein Sozialplan erstellt und sie werden in einen sogenannten Vermittlungs- und Trennungsprozess aufgenommen.

Laut der NZZ arbeiteten noch vor fünf Jahren rund 10.000 Mitarbeiter bei der UBS im IT-Bereich. Da sich die IT bei vielen Finanzdienstleistern nach dem Personalaufwand mittlerweile zum zweitgrössten Kostenfaktor entwickelt hat, versuchen viele Unternehmen die Kosten durch Outsourcing und durch Verlagerung nach Mittelosteuropa oder Asien zu senken. So streicht beispielsweise auch die Deutsche Börse AG Stellen in Luxemburg und Frankfurt, um sie anschliessend in Prag wiederauferstehen zu lassen.

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