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Controller und Revisoren weiter gesucht

Laut des aktuellen Financial Hiring Index können sich Controller und Revisoren freuen, die Unternehmen wachsen weiter und sie bleiben gefragt.

Für Schweizer Firmen, die der ordentlichen Revision unterliegen, steht die Einführung eines risikoorientierten Internen Kontrollsystems (IKS) vor der Tür. Deshalb sind derzeit Revisoren mit langjähriger Berufserfahrung besonders gesucht, um den neuen Auflagen entgegenzukommen. Der grosse Bedarf nach Controllern dagegen resultiert aus dem anhaltenden Wachstum der Unternehmen. Zu diesen Ergebnissen kommt die Personalberatung Robert Half Finance & Accounting anlässlich der Publikation des aktuellen Financial Hiring Index.

Fast jeder zweite Befragte prognostiziert ein Wachstum der eigenen Firma in diesem Jahr. Dazu kommt ein erhöhter Arbeitsaufwand in mehr als einem Viertel (29 %) der Schweizer Unternehmen.

Auch bei der Grossbank Credit Suisse gehören Controller und Revisoren zu den Funktionen, die stets gesucht sind, meint Pressesprecherin Nicole Pfister-Bachmann.
Bei der Basler Bank Sarasin ist derzeit ebenfalls die Position eines Senior Controllers offen. Man versucht aber in den rückwärtigen Bereichen möglichst wenig zu wachsen, erklärt Pressesprecher Benedikt Gratzl. “Wir bauen eher die Kundenfront substanziell aus”, stellt er fest.

Mangel an qualifizierten Mitarbeitern

Gleichzeitig wird der Wettbewerb um die besten Mitarbeiter härter: 40 % der Befragten betrachten den Mangel an qualifizierten Mitarbeitern als die grösste Herausforderung bei der Rekrutierung in diesem Jahr. “Die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern im Finanz- und Rechnungswesen übersteigt das Angebot an geeigneten Kandidaten bereits”, berichtet Beatrix Kollmann, Country Manager Robert Half.

Um sich bei Kandidaten gut zu präsentieren, setzen die Firmen immer mehr auf den Einbezug des eventuellen späteren Vorgesetzten oder von Kollegen in den Rekrutierungsprozess. Es geht darum herauszufinden, ob ein Bewerber auch menschlich ins Team passt.

Bei der Credit Suisse ist im Verlauf des Rekrutierungsprozesses sowohl der Kontakt mit dem künftigen Linienvorgesetzten als auch dem künftigen Team möglich, meint Pfister-Bachmann. Gleichermassen geht auch die Bank Sarasin vor. Bewerber haben grundsätzlich Kontakt mit späteren Vorgesetzten oder Kollegen, sagt Gratzl.

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