Clariden Leu spart beim Personal: 102 Mio. Franken Reingewinn im ersten Halbjahr erzielt

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Vor allem durch Einsparungen beim Personal konnte die Zürcher Privatbank Clariden Leu ihre Kosten im ersten Halbjahr um 2 Prozent auf 405 Mio. Franken verringern. "Die Cost/Income Ratio lag per Ende Juni 2010 bei sehr guten 72 Prozent - die Kennzahl widerspiegelt die Kostendisziplin und die hohe Profitabilität von Clariden Leu", hiess es in einer Mitteilung.

Mit einem Reingewinn von 102 Mio. Franken in den ersten sechs Monaten enttäuschte Clariden Leu indes. Im Vorjahreszeitraum hatte dieser Betrag noch bei 219 Mio. Franken gelegen, worin damals indes eine einmalige Versicherungsleistung von 100 Mio. Franken eingeflossen war. Dementsprechend fiel auch der Nettoertrag mit 527 Mio. Franken im Vergleich zu 2009 (566 Mio. Franken) bescheiden aus.

Durch das schwierige Marktumfeld und den starken Schweizer Franken habe sich das verwaltete Vermögen um 3 Prozent auf 99 Mrd. Franken vermindert. Darüber hinaus musste die Privatbank einen Nettoabfluss von Kundengeldern in Höhe von 800 Mio. Franken verkraften.

Clariden Leu-Chef Hans Nützi zeigte sich dennoch zufrieden: "Es ist uns gelungen, Clariden Leu als hoch profitable Schweizer Privatbank mit einer exzellenten Reputation zu positionieren. Unsere sehr soliden Halbjahreszahlen verleihen der Bank den für die kommenden Monate notwendigen Auftrieb."

Die geringe Eigenkapitalrendite von 11 Prozent führte Clariden Leu auf das niedrige Risikoniveau zurück. Unter diesem Umständen könne sich die Eigenkapitalrendite im Branchenvergleich sehen lassen. Mit einer Kernkapitalquote von 24 Prozent ist die Tochter der Credit Suisse auch weiterhin stark kapitalisiert.

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