Post-Tochter Post Finance will 120 Vollzeitstellen schaffen

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Die Krise an den Finanzmärkten hat Post Finance 2008 hohe Zuflüsse beschert. Davon profitieren auch die Mitarbeiter. Nachdem die Post-Tochter die Zahl der Mitarbeiter im vergangenen Jahr bereits um 180 Vollzeitstellen auf 2.900 gesteigert hat, sollen im laufenden Jahr weitere 120 Arbeitsplätze hinzukommen.

Ein Post-Finance-Sprecher teilte gegenüber eFinancialCareers mit, dass die neue Stellen vor allem im Verkauf und Vertrieb geschaffen werden. "Insbesondere sind wir auf der Suche nach gut ausgebildeten und erfahrenen Verkaufspersönlichkeiten", so der Sprecher.

Zum jetzigen Zeitpunkt sei es aber schwierig, detailliert auf die Anforderungsprofile einzugehen. Postfinance werde sicher aber auch Studienabgänger und erfahrene Arbeitskräfte mit Studienabschluss suchen.

Gleichzeitig wurde bekannt, dass das Institut Informatikstellen abbauen wird. Dem Nachrichtenportal inside-it.ch bestätigte der Sprecher, dass Post Finance 13 von 600 IT-Stellen streichen will.

Von 2003 bis 2008 habe die Post-Tochter wegen grosser Projekte 192 Informatikstellen geschaffen, allein 18 im vergangenen Jahr. Diese Projekte seien nun abgeschlossen, deshalb habe der Stellenabbau nichts mit der gegenwärtigen Krise zu tun.

Post Finance geht demnach davon aus, dass der Jobabbau durch natürliche Fluktuationen über die Bühne gehen wird und Entlassungen vermieden werden können.

Zurzeit hat das Institut, das über keine Bank-Lizenz verfügt, 82 Stellen online ausgeschrieben. Davon entfallen 12 Stellen auf Assistenz- und Backofficefunktionen, 8 Stellen auf den Bereich Finanzen, 10 Stellen auf den Bereich Informatik, 2 Stellen auf den Bereich Logistik, 10 Stellen auf den Bereich Marketing/Kommunikation, 32 Stellen den Verkauf und 8 Stellen Spezialfunktionen.

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