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Sarasin verzichtet auf in Aussicht gestellte Gehaltskürzungen

Die Mitarbeiter der Bank Sarasin sind noch einmal mit dem Schrecken davon gekommen. Ihr Arbeitgeber hat auf die bereits im Dezember 2008 für den Fall der Fälle in Aussicht gestellte Lohnkürzung verzichtet. Das bestätigte Sarasin-Vorstandschef Joachim Strähle in einem Interview mit Finanz und Wirtschaft.

Für den Fall weiterer deutlicher Marktrückschläge wären kleinere Gehälter um bis 5 Prozent, höhere Gehälter von Führungskräften zwischen 15 und 20 Prozent gekürzt worden. Dieses Szenario habe Strähle den Mitarbeitenden bereits Mitte Dezember angekündigt.

Seitdem habe das von der niederländischen Rabobank kontrollierte Institut die Sachkosten sogar senken können. Strähle: “Die Personalkosten sind leicht gestiegen, weil die 2008 eingestellten 300 Mitarbeiter voll auf die Kosten durchschlagen. Wir haben keinen Einstellungsstopp, sondern möchten die Mitarbeiterzahl stabil halten. Abgänge werden also ersetzt.”

Die Bank wollte in den vergangenen zwei Jahren jeweils 50 Kundenberater einstellen, aber allein 2008 seien es dann 122 geworden. Strähle kündigte an, das auch im laufenden Jahr voranzutreiben, jedoch mit der nötigen Vorsicht. So soll Ende Juni in Bern eine Filiale eröffnet werden.

Darüber hinaus will sich Sarasin in Osteuropa verstärken und plant im Nahen Osten und in Asien weiter zu wachsen.

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