Bei der UBS Europe SE steigen Erträge und Gehälter deutlich

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Skyscraper Opernturm with UBS logo in Frankfurt

Die UBS Europe SE blickt auf ein gutes Geschäftsjahr zurück. 2017 kletterten die wichtigen Provisionserträge um 40 Prozent auf 574 Mio. Euro. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen gut 88 Mio. Euro, wie aus dem jetzt vorliegenden Geschäftsbericht hervorgeht. Auch die Mitarbeiter bekommen etwas von dem Geldsegen ab. So kletterte die durchschnittliche Bruttovergütung um 8 Prozent auf knapp 143.000 Euro.

Trotz des anstehenden Brexits baute die UBS Europe SE etwa 50 Stellen ab und beschäftigte Ende 2017 noch gut 1700 Mitarbeiter. Dabei gehen die Einsparungen zuungunsten des Back und Middle Office. Demnach kam rein rechnerisch auf jeden Kundenbetreuer im Wealth Management noch eine halbe Stelle in den unterstützenden Funktionen. Im Vorjahr hatte dieser Wert noch bei 0,54 Stellen gelegen.

Ohnehin arbeitet noch mehr als die Hälfte der Mitarbeiter der UBS Europe SE im Wealth Management. Dagegen gibt es gerade einmal 42 Investmentbanker und 15 Asset Manager. Die UBS will allerdings im Zuge des Brexits bis zu 200 Mitarbeiter nach Frankfurt verlegen. Derzeit arbeiten in Deutschland nur 577 Mitarbeiter für die UBS. In Italien sind es 463 und in Luxemburg 377 Beschäftigte. Dies spiegeln auch die Provisionserträge wider, von denen nur etwa ein Drittel auf Deutschland entfallen.

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