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Blick ins Portemonnaie: Was Vice Presidents im Londoner Investment Banking verdienen

VP pay banks

Die Bezahlung der Vice Presidents in der Investment Banking Division stellt ein wohlgehütetes Geheimnis dar. Doch nun bringt eine neue Studie des Personalvermittlers Arkesden ein wenig Licht ins Dunkel – zumindest für Europas Finanzzentrum Nummer 1 in London. Demnach fällt die Gesamtvergütung, bestehend aus Grundgehältern und Boni, für Senior Vice Presidents auffallend ähnlich aus. Unter diesem Karrierelevel herrschen allerdings erhebliche Unterschiede.

So rangiert die Gesamtvergütung von Vice Presidents in ihrem ersten Jahr zwischen 239.000 Pfund (274.000 Euro) bei der UBS und 271.000 Pfund (310.000 Euro) bei der Bank of America. Bei Vice Presidents im zweiten Jahr beträgt die Spanne 276.000 Pfund (316.000 Euro) bei der Deutschen Bank und 294.000 Pfund (337.000 Euro) bei der Bank of America. Im dritten Jahr liegt die Bandbreite zwischen 307.000 Pfund (352.000 Euro) bei Barclays und 334.000 Pfund (382.000 Euro) bei Goldman Sachs.

Mit anderen Worten ein Vice President verdient im ersten Jahr bei der Bank of America 11 Prozent mehr als bei der UBS. Im dritten Jahr vermindert sich die Spanne auf nur noch 9 Prozentpunkte.

Bei den meisten Banken zerfällt die Gesamtvergütung etwa zur Hälfte auf die Gehälter und die Boni. Allerdings gibt es einige Ausreisser. So fallen die Grundgehälter bei Morgan Stanley mit 170.000 Pfund (195.000) besonders hoch aus, wobei die Boni in den ersten beiden Jahren niedriger liegen. Dagegen tendiert die Deutsche Bank nahezu durchgehend zu höheren Gehältern und geringeren Boni. Die Bank of America scheint allen Vice Presidents Gehälter von 150.000 Pfund (172.000 Euro) zu zahlen, wobei die Boni im Laufe der Karriere deutlich zulegen.

Wie der unterste Chart belegt, können die Vice Presidents mit ihrer Bezahlung 2017/18 zufrieden sein. Nach der Nullrunde im Vorjahr fällt das Plus vor allem bei der Deutschen Bank hoch aus. Interessanterweise scheinen einige Banken wie UBS, Barclays und Goldman Sachs vor allem die Vergütung von Vice Presidents in ihrem ersten Jahr angehoben zu haben. Dagegen haben Vice Presidents in ihrem dritten Jahr vor allem bei der Bank of America, Morgan Stanley und Credit Suisse zugelegt. Falls die Daten von Arkesden zutreffen, scheint es 2017/18 kaum Kürzungen bei der Gesamtvergütung gegeben zu haben.


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