Das gläserne Sparschwein: Die überschaubaren Vergütungen der Postbank

eFC logo
Postbank

Noch ist die Postbank nicht vollständig in der Deutschen Bank aufgegangen. Daher legt sie jetzt noch einmal einen eigenen Vergütungsbericht vor, der voyeuristische Einblick in die Bezahlung erlaubt. Demnach strich jeder der noch gut 17.000 Mitarbeiter 2016 rund 60.500 Euro ein, wovon gut 55.000 auf die Gehälter und gut 5000 auf die Boni entfielen. Dies sind deutlich weniger als im Filialgeschäft des Mutterkonzerns. Im Factoring- sind es wenigstens knapp 67.000 und im Leasinggeschäft 100.000 Euro.

Dennoch gibt es bei der Postbank auch Spitzenverdiener. So trug jeder der sieben Vorstandsmitglieder rein rechnerisch 1,1 Mio. Euro nachhause. Interessanter sind aber die übrigen 97 Risikoträger der Bank. Dabei handelt es sich um jene zumeist Führungskräfte, die eine besondere Verantwortung für Erträge und Risiken der Bank tragen. Jeder von ihnen kassierte 2016 durchschnittlich gut 273.000 Euro, wovon knapp 178.000 auf die Gehälter und knapp 96.000 auf die Boni entfielen.

Ähnliche Artikel

Close