Junger Investmentbanker geht von JP Morgan in London zu N26 in Berlin

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Junger Investmentbanker geht von JP Morgan in London zu N26 in Berlin

Die Attraktivität einer Tier 1-Investmentbank wie JP Morgan und dem Finanzzentrum London scheint zu bröckeln. So hat Filippo Galassini nach beinahe fünf Jahren bei der US-Investmentbank in London seinen Job im März 2018 aufgegeben, um fünf Monate lang als Business Mentor Unternehmer in Ruanda zu beraten. Nach der Rückkehr aus Afrika zieht es den Italiener nicht etwa zu einer anderen Investmentbank, sondern zur Online-Bank N26 in Berlin. Dort wird er als International Expansion Manager fungieren.

Dabei stellt es keine Besonderheit dar, dass junge Investmentbanker abspringen. So schätzt ein Goldman Sachs-Associate aus der Investment Banking Division, dass etwa 80 Prozent der Leute, die mit ihm in London begonnen haben, mittlerweile abgesprungen sind. Auch in Frankfurt gehen einschlägige Headhunter davon aus, dass nach ein paar Jahren die Hälfte der jungen Investmentbanker gehen. Doch normalerweise zieht es die Aussteiger zu Private Equity oder zu Investment Banking-Boutiquen und nicht zu einer Online-Retail-Bank wie N26.

Galassini bringt einen Bachelor in BWL und Management und einen Master in Finance der Wirtschaftsuni Bocconi in Mailand mit. Während seines Studiums hat er ein Auslandssemester an der University in Southern California verbracht. Nach einem ersten Sommerpraktikum bei JP Morgan hat er 2013 als Analyst bei der US-Investmentbank begonnen.

Falls Sie eine vertrauliche Nachricht, einen Aufreger oder einen Kommentar loswerden wollen, zögern Sie nicht! Schreiben Sie einfach an Florian Hamann. fhamann@efinancialcareers.com.

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